Ratgeber · Rückruf & Freilauf
Rückruf: dass dein Hund zuverlässig kommt
Du rufst – und dein Hund tut, als hätte er dich nicht gehört? Ein verlässlicher Rückruf ist kein Zufall und kein Kommando-Drill, sondern das Ergebnis von Beziehung und gutem Aufbau.
Warum kommt mein Hund nicht?
Meist gibt es zwei Gründe: Die Umwelt ist in dem Moment schlicht spannender als du – oder der Rückruf ist über die Zeit „verbrannt". Das passiert schneller, als man denkt: Wenn auf den Ruf oft etwas Unangenehmes folgt (Leine dran, Spaß vorbei, Schimpfen fürs späte Kommen), lernt dein Hund, dass sich Zurückkommen nicht lohnt.
Statt lauter und genervter zu rufen, drehen wir das um: Zurückkommen wird zur besten Entscheidung, die dein Hund treffen kann – über eine starke Beziehung und ganz ohne Zwang.
Was wirklich hilft
- Beziehung zuerst: Ein Hund, der sich an dir orientiert, kommt lieber zurück.
- Rückruf positiv aufladen: Zurückkommen lohnt sich – immer.
- In kleinen Schritten steigern: Erst ohne, dann mit zunehmender Ablenkung.
- Nicht überfordern: Nur rufen, wenn die Chance gut steht, dass er kommt.
Was du besser lässt
Schimpfen, wenn dein Hund (endlich) kommt – damit bestrafst du genau das Zurückkommen. Ebenso: den Rückruf in aussichtslosen Situationen „testen" oder ständig ins Leere rufen. Jedes Ignorieren schwächt das Signal.
So unterstütze ich dich
Einen verlässlichen Rückruf bauen wir am besten individuell auf – im HTS-Intensivtag, gern mobil bei dir. Beim Walk and Talk übt ihr Orientierung unter Ablenkung in der Gruppe. Steckt starkes Jagdverhalten dahinter, hilft dir auch der Ratgeber Unsicherheit & Jagdverhalten weiter.
Häufige Fragen
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Erzähl mir, wo der Rückruf hakt – wir bauen ihn gemeinsam verlässlich auf. Eure Evi.
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