Ratgeber · Welpen
Welpe richtig starten: die ersten Wochen
Ein Welpe zieht ein – aufregend und ein bisschen chaotisch. Die gute Nachricht: Jetzt legst du den Grundstein für ein entspanntes gemeinsames Leben. Und der entsteht nicht über Drill, sondern über Beziehung und Sicherheit.
Warum die ersten Wochen so wichtig sind
In der Welpenzeit lernt dein Hund die Welt kennen – und ob er sich auf dich verlassen kann. Was er jetzt an Sicherheit, Ruhe und guten Erfahrungen mitnimmt, trägt euch später durch den Alltag. Es geht nicht darum, möglichst früh möglichst viele „Kommandos" zu pauken, sondern darum, eine echte Bindung aufzubauen.
Genau hier setze ich an: mit einer natürlichen Herangehensweise über Körpersprache und Kommunikation, ganz ohne Zwang.
Die ersten Tage mit dem Welpen
Die erste Woche entscheidet nicht über alles – aber sie prägt, wie sicher sich dein Welpe bei dir fühlt. In den ersten Tagen geht es weniger ums „Erziehen" als darum, dass dein Welpe ankommen darf:
- Ruhe & Rückzugsort: ein fester Platz, an dem dein Welpe ungestört schlafen kann – Welpen schlafen bis zu 20 Stunden am Tag.
- Reize dosieren: lieber wenig Neues am Tag als Besuch, Einkaufsbummel und Autofahrt auf einmal.
- Die ersten Nächte: Nähe gibt Sicherheit – anfangs darf dein Welpe oft in deiner Nähe schlafen, das nimmt Stress.
- Stubenreinheit entspannt angehen: regelmäßig raus nach Schlafen, Fressen und Spielen – loben statt schimpfen.
Alles Weitere – Alleinbleiben, Leine, Begegnungen – kommt Schritt für Schritt dazu, sobald dein Welpe angekommen ist.
Was in der Welpenzeit wirklich zählt
- Bindung & Sicherheit: Dein Welpe darf lernen, dass du ihn durch die Welt führst.
- Ruhe können: Entspannung ist trainierbar – und mindestens so wichtig wie „Action".
- Gute Erfahrungen dosiert: Neues kennenlernen, aber ohne Reizüberflutung.
- Alltag üben: Autofahren, allein bleiben, Leine, Besuch – Schritt für Schritt.
Auch ein zuverlässiger Rückruf beginnt schon in der Welpenzeit – über Bindung statt Druck. Und wenn Kinder mit im Haushalt leben, lohnt sich früh ein Blick auf das entspannte Miteinander von Hund und Kind.
Was du besser lässt
Zu viel auf einmal, endlose Übungseinheiten oder ständige Bespaßung überfordern einen Welpen. Auch „darf alles" ist keine Freundlichkeit – klare, ruhige Orientierung gibt deinem Hund Sicherheit. Und Strafe hat in der Welpenzeit erst recht nichts verloren.
Vom Welpen zum Junghund
Mit etwa einem halben Jahr beginnt die Junghundezeit – die „Pubertät" beim Hund. Was gestern noch klappte, wird plötzlich wieder spannender: Dein Junghund testet, ist leichter ablenkbar und braucht jetzt vor allem Geduld und klare, ruhige Orientierung. Der Grundstein aus der Welpenzeit – Bindung, Ruhe, Rückruf und entspannte Leinenführigkeit – trägt euch genau durch diese Phase.
So unterstütze ich dich
Mit Pfoten-Start, meinem Welpenpaket, begleite ich euch in Theorie und Praxis von Anfang an – damit ihr die Basis für eine gelungene Mensch-Hund-Beziehung legt. Weil ich mobil arbeite, trainieren wir direkt in deinem Alltag – u. a. im Raum Rosenheim, Wasserburg am Inn, Erding und Mühldorf. Mehr zu meiner Arbeitsweise findest du auf der Seite Über mich.
Häufige Fragen
Mehr aus dem Ratgeber
Das könnte dich auch interessieren
Der beste Start ins gemeinsame Leben
Erzähl mir von deinem Welpen – gemeinsam legen wir das Fundament. Eure Evi.
Kennenlernen vereinbaren